European Fraud Survey 2011

 

betrug Durch den European Fraud Survey 2011, der von der Agentur Ernst & Young durchgeführt wurde, wurde ein Bild des aktuellen Standes zur Korruption und zu Betrug in den einzelnen Ländern der Europäischen Union entworfen. Mehr als 2300 Angestellte aller Ebenen wurden im Rahmen dieser Umfrage zu einer Aussage gebeten, wobei die Umfrage selbst in 25 Ländern durchgeführt wurde. Dabei kam heraus, dass Korruption und Bestechung in vielen Ländern der EU immer noch üblich sind.

Fast zwei Drittel aller Befragten sind der Meinung, dass die Praktiken zu Korruption und Bestechung weit verbreitet sind. In Europa scheint es ein normales Geschäftsgebaren zu sein, Geldgeschenke oder immaterielle Vorteile als Mittel zum erfolgreichen Business einzusetzen, so scheint es aufgrund der Umfrageergebnisse. Die befragten Mitarbeiter gaben sogar zu einem Drittel an, dass sie darauf vorbereitet seien, bestimmte Mittel zur Vorteilsgewinnung einzusetzen.

Die Hälfte der Befragten kennt nicht einmal die unternehmensinternen Regelungen zum Kampf gegen Bestechlichkeit und Vorteilsnahme. Vor allem in Griechenland und in Russland scheinen diese Methoden eingesetzt zu werden, während in Frankreich und in Norwegen deutlich weniger Fälle von Betrug und Bestechung bekannt sind. Zudem äußerten sich hier die Befragten auch negativer zu diesen Punkten der Korruption. Nicht zuletzt die Wirtschafts- und Finanzkrise habe dazu beigetragen, dass sich die Korruption verschlimmere. Denn etwa 40 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie einen Anstieg der Korruption und Bestechlichkeit sehen oder vermuten, seit es im Jahr 2009 zur Krise kam.

Nun werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, um der Korruption zu begegnen. Allerdings ist auch mehr als ein Drittel der Befragten der Befragten der Meinung, dass den Prüfenden die rechtlichen Mittel fehlen würden, um dem Betrug ein Ende zu setzen. Die Überprüfungen seien zu unwirksam, das Bewusstsein der Betreffenden nicht dafür geschärft, welche Folgen Korruption haben kann. Es würde zu sehr nach dem momentanen und nach dem persönlichen Vorteil gegangen.